portrait-ralf-schwan
Ralf Schwan                         Jahrgang 1960, geboren in Waltershausen/Thüringen
1977 - 1980
1980 - 1990


1991 - 1997
1998
Lehre zum Elektroinstallateur
Anfangs als Betriebshandwerker und
später nach Weiterbildung und Qualifizierung zum Industriemeister
Angestellter bei der Deutschen Telekom
bis heute selbstständig

 

Träume

Bücher und Fernsehreportagen über ferne Länder, exotische Kulturen und Abenteuergeschichten
weckten das Fernweh, sollten aber nur Träume bleiben.
In der Schule hatte man nur die Chance an Hand der „guten, alten Haack-Landkarten“
in die Ferne zu schweifen.
1989 änderte sich alles.
Man konnte Reisen.

Mittelstreckenläufer und Bergsteiger

In den ersten Jahren nach der Wende gab es immer den Zwist Wettkampfsport und Reisen.


Es wurden die Reisen nach dem Wettkampfkalender, dem Trainingsplan und den
Trainingsmöglichkeiten ausgesucht.


So waren es auch anfangs „nur normale Pauschalreisen oder Trainingscamps“ in ferne
Länder wie Kenia, Sri Lanka, Ägypten, Teneriffa mit Besteigung des Teide, Portugal ,
Spanien u.a..


Doch schon die Reise nach Kenia im Jahr 1993, weckte erste Bergsteigerambitionen.
Bei einer Safari durch den Amboseli-Nationalpark am Fuße des Kilimandscharo, war die
Saat schon gelegt. „Da wollte ich hoch“.


1999 war es  soweit. Über die „Coca-Cola-Route“ ging es nach oben.


Ich stand auf den Uhuru Peak.


Trotzdem betrieb ich weiterhin meine läuferischen Wettkampfaktivitäten und es folgten bis
heute Teilnahmen an Deutschen-, Europa- und Welt-Meisterschaften auf den Strecken
800m und 1500m im Altersklassenbereich der Senioren.


Das harte Mittelstreckentraining sollte mir noch auf meinen Unternehmungen und
Expeditionen zu Gute kommen.


5 bis 6 Lauftrainingseinheiten mit bis zu 100 km in der Woche schaffen ein recht gutes
körperliches Ausdauerniveau und das spezifische Mittelstreckentraining mit seinen aeroben und
anaeroben Trainingsmittel brachten eine gute Grundlage für das Gehen und Steigen in größeren
Höhen unter Sauerstoffschuld.


In den Jahren folgten Touren in die Bergwelt der Alpen.


2004 sollte es ein zweites Mal zum Kilimandscharo gehen.
Diesmal mit Marlis, meine Lebenspartnerin, welche auch ambitionierte Läuferin im
Langstreckenbereich ist.


Über die Machame-Route erreichten wir beide den höchsten Punkt Afrikas.
Ja und danach gab es für uns kein Halten mehr.


Es folgten Trekkingtouren durch die Sinaihalbinsel mit den Besteigungen von Berg Moses
und Dschabal Katrina und der Wüstenlandschaft,
durch Kuba,
durch die Insel Sokotra im Indischen Ozean und weiter den Jemen,
nach Südamerika in Ecuador –Von den Anden zum Amazonas mit der Besteigung des Cotopaxi.


Und die Unternehmungen wurden schwieriger und die Berge höher.


Es ging nach Argentinien zum Aconcagua,
nach Russland auf den Elbrus,
wieder nach Südamerika, diesmal von Bolivien mit den Besteigungen des Tapachilqua, des Licancabur
weiter durch die Atacama auf den höchsten Vulkan der Erde dem Ojos del Salados.


Zum Jahreswechsel 2010/2011 war Afrika das Reiseziel.
Die Berggorillas im Virunga-Gebirge Ruandas und die Mondberge des Rwenzori-Gebirges
waren hier die Höhepunkte mit den Gipfeln, Mt. Baker und Margherita Peak.


Im Herbst 2011 zog es uns dann nach Nepal zum 3.höchsten Berg der Erde, dem
Kangchendzönga mit der Besteigung des Drohmo-Sporngipfel.


Im Mai 2012 eine  Expedition zum Denali / Alaska in eine eisige, arktische Bergwelt.

Dezember 2012  Nordindien
Diesmal sollte die Kultur nicht zu kurz kommen. Nach Tagen in der einsamen Bergwelt des Garhwal Himalaya, Tigersafaris durch die Nationalparks von Corbett und Rathambore, ging es weiter mit einer Raftingtour auf dem "heiligen"Ganges, abenteuerlichen Überfahrten durch das Bergland mit seinen tiefen Schluchten Nordindiens und natürlich noch die legendären Fahrten mit den  "etwas" überalterten Zügen . 
Traumhaft, kulturelle Höhepunkte waren das Eintauchen in das pralle, kulturelle und religiöse Leben der Städte Rishikesh, Agra, Haridwahr, Jaipur und Delhi.
Unglaubliches Indien.

Es folgen kleinere Unternehmungen in den Alpen.
Hier ist natürlich die 36 StundenTour mit Hans Kammerlander  ein besonderer Höhepunkt gewesen. 
2013 zog es uns wieder nach Peru. Höhepunkte sollten die Umrundung der Cordillera Huayhuash mit der Besteigung des Diablo Mudo und der Salcantaytrek nach Machu Picchu sein.

2014 führte unser Weg in eine ganz andere Ecke der Welt.
Russland - Kamtschatka
Als "Einstieg" in das fernöstliche Land, sollte es eine Vulkanexpedition auf den Kljuschewskaja Sopka werden. Mit 4.750m, der höchste aktive Stratovulkan Eurasiens.
Im klassischen Expeditionsstil, zum Kraterand des Vulkans         
Kamtschatka birgt Suchtgefahr !!
Schon ein Jahr später, 2015 , zog es uns wieder ins Land der Bären und Vulkane.
Diesmal, zu Fuß durch das Kronotzky Biosphärenreservat.
Hautnah und unverfälscht ! 
Spektakulär, wild und fordernd, vielleicht eines der letzten großen Wildnisabenteuer der Erde.


2016 - Faszination der Vulkane
Auch im Sommer 2016 haben die Vulkane uns nicht losgelassen. Diesmal sollte es nach Indonesien gehen.
Das Abenteuer konnte vielfältiger nicht sein.
Orang Utans auf Sumatra, Komodowarane auf Flores und Rinca, unterschiedlichste Religionen und Kulturen und die Besteigung von aktiven Vulkanen wie Merapi, Semeru, Bromo, Kawah Ijen, Batur und Agung, ließen die Sinne Achterbahn fahren.